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Erlebnisbericht vom „Spielzeugmacherlauf“ in Neuhausen am 21. Februar 2010
Geschrieben von Rolf Baum   
Mittwoch, 24. Februar 2010

Ski-Nordisch-Langlauf Skatingtechnik, 30 km

 

Nach 3 absolvierten Wettkämpfen in der klassischen Technik, wollte ich zum Abschluss der für unsere Verhältnisse langen Winterperiode unbedingt noch einen Wettkampf in der Skatingtechnik mitmachen.

Man möchte schließlich wissen, wie sich das Rad-Ersatztraining im Spitzgrund ausgewirkt hat und wo man mit seiner Technik gegenüber den Bergbewohnern steht.
Da Lutz gerade auf Wochenendbesuch in Coswig war, entschlossen wir uns spontan, am Sonntag morgen nach Neuhausen an den Schwartenberg zu fahren. Bei klirrenden minus 7 Grad und herrlichem Sonnenschein kamen wir im Skigebiet Einsiedel Bad an.
Die Skier hatte ich bereits am Vorabend gewachst, allerdings für wärmere Bedingungen.
Schnell waren wir angemeldet und konnten die Strecke auf einem flachen Abschnitt  erkunden.
Es waren 5 Runden mit je 6 km zu laufen.  Im Abstand von 3 Minuten wurden jeweils mehrere Altersklassen im Massenstart auf die Strecke geschickt. Etwa 50 m musste in Spuren geschoben werden, bevor die Skatingtechnik erlaubt war.
Die ersten 2 km der Runde verliefen flach, wobei sich die schmale Piste nicht überall für Überholvorgänge eignete. Bereits vor dem Start wurden wir von Einheimischen vor einem endlosen steilen Anstieg gewarnt, der sich nun vor uns aufbaute. Tatsächlich mussten wir in jeder Runde diesen 1,5 km langen „Knochen“ hoch und das war nicht der einzige Berg auf dieser Strecke. Oben angekommen blieb kaum Zeit zum verschnaufen, denn die Abfahrt mit vielen rechtwinkligen Kurven forderte volle Konzentration. Da der Schnee nicht vereist war, kamen wir ohne Sturz über die Runden. Ab der dritten Runde setzte heftiger Schneefall ein, der die Sicht behinderte und die Piste stumpfer machte.
Das Feld hatte sich sehr schnell einsortiert und auseinandergezogen. Mit vielen Erzgebirglern konnten wir recht gut mithalten, so dass wir mit unseren Ergebnissen zufrieden waren.

Lutz Baum bewältigte die 30 km in 1:32:29 und belegte Platz 4 in der AK 30,
ich kam mit 1:34:44 als 5. der AK 50 in`s Ziel.

Der „Spielzeugmacherlauf“ hat uns gut gefallen und kann durchaus mit größeren Wettkämpfen mithalten, wobei man sich eine Menge Anfahrtsstress erspart, denn zum Kaffee waren wir wieder zuhause.
 

 
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