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SV Elbland stürmt aufs Podium
Geschrieben von Jan Göhler
Mittwoch, 6. Mai 2009
Am ersten Wochenende im Mai war es wieder soweit. Zum fünften Mal startete der Sächsische Mt. Everest Treppenmarathon. Ziel der Veranstaltung ist es, 100 mal die Spitzhaustreppe in Radebeul allein, als Dreierseilschaft oder als Touristenstaffel mit 100 Startern zu absolvieren. Für die 39.700 Stufen und 84,39 km stehen den Alleingängern 24 Stunden, den Dreierseilschaften 18 Stunden und den Touristenstaffeln 16 Stunden zur Verfügung.
Und es sollte ein äußerst erfolgreiches Wochenende für die Starter vom SV Elbland Coswig-Meißen e.V. werden.
Elbland-Mitglied Ullrich Sültmann organisierte bereits zum fünften Mal eine Touristenstaffel für das Lößnitzgymnasium Radebeul und konnte zum vierten Mal den Sieg einfahren. Die Staffel wurde u. a. von Robin Duha, einem Elbländer Triathleten unterstützt.
In der Dreierseilschaft Little John Bikes half mit Thomas Lindig ein weiterer Triathlet vom SV Elbland Coswig-Meißen e.V. aus.
Von den 100 zu absolvierenden Runden lief er 41 und hatte somit den größten Anteil am hervorragenden zweiten Platz dieser Staffel.
Der Höhepunkt war allerdings der erste Start einer Dreierseilschaft SV Elbland Coswig-Meißen e.V.
Nach sechs Monaten Vorbereitung an der Treppe begann am Samstag um 22 Uhr das Abenteuer für Ulrike Kluttig, Jörg Schröder und Jan Göhler. Nach den Trainingsergebnissen stand für die Drei fest, dass ein Zieleinlauf vor 12 Uhr am Sonntag erreicht werden sollte.
Doch bereits nach den ersten Stunden entwickelten sich Zwischenstände, die nicht für möglich gehalten wurden. Von Anfang an liefen bzw. stiegen die Drei in der Spitzengruppe der 14 Mannschaften mit und festigten immer mehr einen Podestplatz.
Mit dem Sonnenaufgang stieg auch die Motivation den gefestigten dritten Platz bis zum Ziel zu verteidigen.
Unter dem Jubel vieler Elbländer erreichten Uli, Jörg und Jan nach knapp 13 Stunden das Ziel und feierten den erreichten dritten Platz.
Ein großer Dank gilt den Organisatoren, den zahlreichen Elbländern an der Strecke und vor allem Edelhelfer Jürgen, der wie die drei Starter die gesamte Zeit an der Strecke war und uns umsorgt hat.